Sassnitz

Sassnitz

Die Stadt Sassnitz

Mit etwa 10 500 Einwohnern ist Sassnitz die zweitgrößte Stadt der Insel Rügen und ein besonderer Anziehungspunkt für Touristen. Es sind zwei Dinge, welche Besucher besonders anziehen - der Hafen und die Kreideküste. Sassnitz wuchs aus ursprünglich vier Ortschaften zusammen - Sassnitz, Crampas, Dwasieden sowie Lancken. Beginnend im ausgehenden 19. Jh. entwickelte sich auch hier rasant der Fähr- und Bäderverkehr. Einige Zeit später wurde der Kreideabbau von Bedeutung für die Stadt.

 Noch heute sind im "Rücken" der Stadt die Spuren des Kreideabbaus zu sehen. Nach dem Krieg entstand hier eines der zwei grossen Fischkombinate der ehemaligen DDR, welches die Stadt fortan bis zur Wende prägte. Hochseeschiffe fuhren von hier aus auf Fangplätze zwischen Noramerika, Island, dem Nordmeer bis zum südlichen Afrika! Das Hafenmuseum zeigt die Geschichte der Fischerei in Sassnitz auf sehr anschauliche Weise. Ein Besuch des Museumsschiffes gehört dazu!  Mittlerweile hat sich Sassnitz als staatlich anerkannter Erholungsort zu einem Zentrum für Urlaub und Tourismus entwickelt.  

Die Altstadt von Sassnitz

Die Altstadt - hier liegen die Wurzeln von Sassnitz. Einst als Fischersiedlung am Steinbach angelegt, weil hier am Jasmunder Hochufer durch das Steinbachtal ein natürlicher Zugang zum Meer vorhanden war. Heute verläuft der Steinbach nach dem Tierpark unterirdisch und ist erst wieder am Strand zu sehen. Aber der Reiz der Altstadt, mit der Bäderarchitektur aus den Anfängen des Badebetriebes, ist immer noch zu verspüren.

Der alte Markt, kleine Gassen und Treppen atmen "Geschichte". Durch das Sanierungsprogramm haben viele Hotels, Pensionen und andere Gebäude ihren ursprünglichen Glanz wiederbekommen. Von den Balkonen einiger hat man hier einen traumhaften Ausblick auf die Ostsee und kann herrliche Sonnenaufgänge erleben.

Kreideküste / Kreidefelsen

Achtung - informieren Sie sich immer über die aktuelle Lage bezüglich Abbrüche!

Die Kreideküste, welche sich um den Nordosten von Jasmund hinzieht, kann man schon als ein Naturwunder bezeichnen. Die Kreidefelsen schwingen sich hier in Höhen über hundert Meter auf. Der bekannteste davon ist der Königstuhl mit etwa 118m. Von Sassnitz aus kann man die Kreideküste auf unterschiedliche Weise erkunden und geniessen. Das geht zu Fuss, per Schiff vom Wasser aus oder aus der Luft per Helikopter oder Flugzeug. Jede dieser Varianten hat seinen eigenen Reiz und ist in jedem Falle ein sehr beeindruckendes Erlebnis.

Noch ein Wort zur Vorsicht, wenn Sie zu Fuss unterwegs sind. Es gibt manchmal Kreideabbrüche. Mit zumehmender Feuchtigkeit im Boden steigt das Risiko. Beachten Sie also immer die aktuelle Situation. Wenn Sie auf Absperrungen treffen sollten - nehmen Sie diese ernst!

Der Hochuferweg

Der Hochuferweg ist eine Variante die Kreidefelsen zu Fuss zu erkunden. Hier geniesst man den herrlichen Wald der Stubnitz und die "Vogelperspektive" auf die Kreidefelsen. Man hat auch eine sehr schöne Aussicht über die Prorer Wiek bis Binz und Göhren sowie auf die offenen See. Bei den Wissower Klinken befindet sich das Gasthaus "Waldhalle" wo man eine gemütliche Rast einlegen kann. Auf dem Weg gibt es unterwegs auch mehrere Abstiege. Wer möchte, kann auch bis zum Königstuhl wandern. Der Hochuferweg bietet selbst an sehr heissen Tagen angenehmen Schatten und Kühle.

 

Der Strandweg

Der einfachste Weg ist, von der Altstadt aus oder dem Hafen, entlang der Strandpromenade über den Kurplatz weiter zu gehen. Bald ist man am Strand, von wo aus man die Kreideküste entlang wandern kann. Manche machen das sogar bis zum Königstuhl! Allerdings braucht das natürlich seine Zeit, denn der Strand ist sehr steinig oder man geht über abgebrochene Kreide. Wer die "kleine Variante" wählen möchte, geht vieleicht bis zum ersten Aufstieg (Kieler Bach) den einen Weg hin, den anderen zurück. Unterhalb wirken die teilweise senkrecht aufsteigeneden Kreidefelsen fast monumental. TIPP: Wenn Sie das "strahlende Weiss" der Felsen in voller Pracht sehen möchten, gehen Sie vormittags, da scheint die Sonne voll drauf!

Der Stadthafen

Der Stadthafen ist wohl das "Herz" von Sassnitz. Für die Fischerei schon immer bedeutsam, kamen um die vorletzte Jahrhundertwende auch noch der Fährverkehr und Kreideverladung dazu. In späteren Zeiten war der Hafen auch bedeutender Marinestandort. Von all dem ist heute nicht mehr so viel zu sehen.
In den letzten Jahren hat sich der Hafen zu einem Besucher und Touristenmagneten entwickelt. Die Fahrgastschiffahrt entlang der Kreideküste oder den Seebädern ist für viele ein Muss. Fischfreunde finden hier ein sehr reiches Angebot in allen Varianten.

Und nicht zuletzt ist der Hafen Veranstaltungsort vieler Events, wie etwa der Hafentage, der Molensoiree oder der Sail Sassnitz. Aber auch einfach nur durch den Hafen bummeln und das maritime Flair geniessen ist schön. Ein Spaziergang auf der längsten Aussenmole Europas (1450 m) bietet eine faszinierenden Blick über den Hafen, die Stadt und das Meer!

Oldtimerrallay

Nun schon zum zehnten Mal war die Insel Rügen Austragungsort der Rügenclassics. Neben Binz und Bergen war auch Sassnitz wieder dabei. Diesmal war Start und Ziel im Stadthafen auf einem neugestalteten Platz. 47 historische Oldtimer aus mehreren Automobilepochen bis Bj. 1977 waren in diesem Jahr dabei. Schon mehr als eine Stunde vor Start präsentierten sich die blitzenden Oldtimer sowie ihre Teams dem Publikum. Da war Gelegenheit für Gespräche mit den Teams welche gerne ihre Fahrzeuge näher vorstellten.

 Ob sportlich oder touristisch - hier gab es für jeden was zu sehen und von den Moderatoren manch Interessantes zu hören. Dann gings ab durch den Hafen, die Altstadt, in die herrliche Kulisse Rügens, wo die Oldtimer ein echter Hingucker waren. ( Eine weitere Video-Variante mit mehr [musikalischer]Power gibt es hier)