Putbus

Putbus

Die Stadt Putbus

1810 ging Fürst Malte zu Putbus daran seinen Heimatort im klassizistischen Stil auszubauen. Das Schloss steht seit 1962 nicht mehr, aber der Circus, das Theater, der Marktplatz sowie der Park mit Orangerie künden heute noch von den einst glanzvollen Zeiten und prägen die Stadt bis heute.
Der Fürst ließ dann auch im nahen Lauterbach das "Friedrich Wilhelmbad" (heute Haus Goor) bauen und brachte so die Bäderkultur hierher. Der Schlossparkt ist immer noch eine Besonderheit mit Marstall, dem Affenhaus und einem Wildgehege. Der "Rasende Roland" (Schmalspurbahn) ist für Nostalgiker und Kinder was ganz Besonderes - bis Göhren bringt er seine Gäste durch eine wunderbare Landschaft. Putbus ist auch als "Rosenstadt" bekannt, wofür der Grund dem Besucher nicht lange verborgen bleibt!

Der Schlosspark

Für Fürst Malte zu Putbus war es sicher ein Statussymbol einen Park nach dem Vorbild der Großen anzulegen. Im Stil eines französischen Parks begonnen, wurde dieser später als englischer Landschaftspark weitergeführt. Das der Schlosspark wunderschön angelegt wurde ist aber bei weitem nicht alles. Hier findet der Besucher eine unerwartete Vielfalt an Pflanzen, darunter nicht wenige exotische! Unter anderem Zedern, Tulpenbäume sowie Riesen- und Urweltmammutbäume.
Im Wildgehege nebenan kann man die Tiere aus nächster Nähe betrachten, die Marstall Gastronomie lädt zur Einkehr ein und das Puppen- und Spielzeug-museum eröffnet eine interessanten Blick in die Vergangenheit.

Rügener Puppen- und Spielzeugmuseum

Die Welt des Spielens ist eine ganz Eigene. Kinder malen sich die Zukunft aus, begeben sich an ferne Orte und in andere Zeiten. Für die älteren Betrachter ist es oft eine Reise in die Tage der Kindheit und viele Erinnerungen werden wach. In jedem Falle hängen an Puppen und Spielzeug manigfaltige Emotionen. Das Museum in Putbus zeigt aus den verschiedensten Epochen Puppen und spielzeug und liefert viele interessante Infos dazu (beachten Sie die angebrachten Erklärungen). Darüber hinaus weiß Frau Ernst so manche Geschichte zu den Ausstellungs-stücken zu berichten.
Das Cafe lädt zum Verweilen ein - hier werden Kuchen und Sahne noch selbst gemacht, das musssssss man probiert haben!