Neu Mukran

Neu Mukran

Neu Mukran ist, als ehemaliges Fischerdorf, eine recht überschaubare Ortschaft. Doch rundherum hat sich einiges entwickelt. Der ehemalige Fährkomplex Mukran kündet heute noch von den "hoch"Zeiten des einstigen Handels zwischen der DDR und der Sowjetunion. Mittlerweile haben sich neue Unternehmen angesiedelt. Der Fährhafen Sassnitz wurde vor einigen Jahren aus der Stadt Sassnitz hierhin ausgelagert. Neue Fählinien sind dazu gekommen - auch grosse Kreuzfahrer legen hier an. Vom Cafe Bäcker Peters kann man wunderbar den Fährbetrieb beobachten.
In Neu Mukran beginnt auch der ca 9 km lange Strand der Prorer Wiek. Anfänglich sind noch ein paar Steine da, doch zunehmend wandelt er sich über Prora nach Binz in einen reinen Sandstrand.

Sail Sassnitz

Die Sail Sassnitz ist ein Teil der seit 1996 stattfindenden Baltic Sail. Diese wird von mehreren Ostseeanrainer-städten ausgerichtet, wobei Großsegler, Museumsschiffe und Traditionssegler von Hafen zu Hafen durch die Ostsee ziehen. Sassnitz war in diesem Jahr zum dritten mal dabei. Unterde Seglern wurde er Sassnitz Port Cup ausgetragen. An Land gab es ein buntes Programm unter dem Motto: "Segeln zum Anfassen". Auf der Bühne präsentierten viele Künstler ein unterhaltsames Showprogramm. Zu Spass und guter Laune trug auch der "Ursassnitzer" Leif Tennemann bei. Reger Gebrauch wurde gemacht vom Angebot des Mitsegelns.

Und beim "Open Ship" konnte jeder mal so richtig Seefahreratmosphäre schnuppern. Original Kinoatmosphäre gab es auf der Bounty aus Greenport (USA), ein Nachbau der legendären Bounty, nach Originalbauplänen, wenn auch 9 m länger, um der Filmcrew Platz zu bieten. Neben dem Film "Meuterei auf der Bounty" spielte das Schiff in weitern Streifen mit, wie etwa "Die Schatzinsel" oder "Fluch der Karibik".

Feuersteinfelder 

Der Strand im mitten Wald - so empfindet vielleicht mancher, wenn er das erste mal die Feuerstein-felder erblickt. Eben nur ein Steinstrand, nicht unähnlich dem der Kreideküste im nordöstlichen Jasmund. Die schmale Heide ist eine Nehrung zwischen dem kleinen Jasmunder Bodden und der Prorer Wieck. Hier dehnen sich die Feuersteinfelder über zwei Kilometer lang und bis etwa 200 Meter breit aus. Vermutlich vor drei bis viertausend Jahren warfen Sturmfluten die Feuersteine hierhin. Nachdem die Schmale Heide im 19. Jh. aufgeforstet wurde, breiteten sich auch auf den Feuersteinen die verschiedensten Pfalnzen und Gehölze aus. Und so sieht man hier heute einen"Steingarten" der besonderen Art.

Surfen

Die Insel Rügen bietet zahlreiche Surfreviere für die unterschiedlichsten Bedürfnisse und Anforderungen. In Neu Mukran ist man an der offenen See und hat eine traumhafte Kulisse mit Blick auf den Fährhafen in unmittelbarer Nähe. Durch den Parkplatz nur wenige Meter vom Strand entfernt, hat man sehr kurze Wege.
Bei östlichen frischen Winden (auflandig) kann man so richtig "Gas geben". Da gibt es auch schon ganz gute Wellen - für den der genau das sucht.  Wer sich dann ausgepowert hat und hungrig geworden ist, findet in unmittelbarer Nähe Gaststätten und ein Cafe mit Seeblick!